Führen im Felde. Heerführung und Zugleitung – Handreichung für Heermeister

Befehl des Hauptmanns, ich soll mich mit Taktik und Strategien im Feld vertraut machen. Vor mir liegt ein verdammtes Bu, schwerer Wälzer ein ziemlich dickes Buch mit dem wichtig klingenden Titel „Führen im Felde. Heerführung und Zugleitung – Handreichung für Heermeister“. Verfluchte 1285 Seiten, hat das Teil. So ein wichtiges Buch solllte ein Glassa... Glosa... eine Art Stichwortverzeichnis haben!
*an den Rand gekritzelt* T…. ich würde sagen, ein guter Tee vor einer schwerwiegenden Entscheidung…. *unleserliches folgt*

die ersten 200 Seiten beschäftigen sich allein mit dem Auftreten des Offiziers. Langsam verstehe ich, warum der Hauptmann mir 20 Liegestützen aufbrummte. Ich hätte auch schlechte Laune, wenn ich das machen müsste!
*an den Rand gekritzelt* Da ist jeder Ork beeindruckt! Wenn der entsprechende Heermeister sich vor der Schlacht mit Namen vorstellt!

… Aufstellung im Feld. Die Arbeit gleicht absolut nicht der, die man in einer Wache zu leisten hätte. Wenn ich es richtig verstehe, gebietet jeder Heermeister Gondors über Hunderschaften, sollte bei Gelegnheit den Hauptmann bitten, mir zu Übungszwecken ein Heer ausheben zu lassen.
Gelände und Gegebenheiten im Feld – Ich habe jede auftreibbare Karfte studiert, wenn der Feind eine Unze Verstand hat, hat er dieselben Karten gesehen! …
*an den Rand gekritzelt* Immerhin, dann hat keiner einen überraschenden Vorteil!

… Seite 517, immerhin – einige sinnvolle Informationen. Aufteilung der Züge, Flankenbesetzung. Nötiger Tross. Auch wenn ich davon absehen würde, in einem Lager das Zelt des Heerführers mit Fahnen zu kennzeichnen. Kann man ja gleich ein Schild anbringen: „Hier ist der Kopf des Ganzen, bitte nicht töten, sonst wissen die anderen 1000 nicht, wen sie zum Feind haben!“…
*an den Rand gekritzelt* Jedem Rekrut in der Wache habe ich mehr selbständiges Denken abverlangt – aber es ist wohl doch ein Unterschied, im Feld jagt man keine kleinen Handlanger aus Bree.

Schätze das verdammte Buch auf ein Gewicht von 10 kg. Vielleicht sollte es jeder Soldat haben, im Ernstfall kann man damit nach dem Gegner werfen
*an den Rand gekritzelt* Welchen Sinn macht das?? Vermutlich hat der Feind auch das Kapitel „Geheimnisse der strategischen Streuung“ gelesen und auch die Zeichnung der Aufstellung gesehen
. Könnten den Feind verwirren, indem wir das Buch falschrum halten und _danach_ die Aufstellung machen. Wir hätten das Überraschungsmoment!

Ich sollte mir gut überlegen, was ich dem Hauptmann berichte. Ich denke, ich fange damit an, dass ich das Buch gelesen habe…

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