Sechs bis zwölf

ooc: ich stand vor dem Problem, die Ereignisse aus der Sicht dreier Charaktere zu beschreiben. Das Ergebnis ist ein recht langer Blog, da er aus der Sicht von Alrich, Ellena und Giselher beschrieben wurde. Ich hoffe ihr seht mir das nach.

6 Uhr am Abend
Atherton starrte auf die Tür, die Ellenas Gardist eben hinter ihr geschlossen hatte. Es würde sicher Stunden dauer, bis sie wiederkommen würde. Alrich knurrt leise und betrachtete den jungen Grafen, der schon jetzt begann wie ein gehetztes Tier auf und ab zu laufen.
„Benge…Herr, vielleicht solltet ihr etwas anderes tun, als Furchen in den Boden zu laufen!“ knurrte Alrich, er hatte sich das nun sicher weit über eine halbe Stunde angesehen. Atherton zuckte beinahe zusammen, was den alten Mann dazu veranlasste, noch ein wenig mehr zu knurren. „Junge, ich fress Dich schon nicht. Schon vergessen? Ihr seid hier der Graf“ Atherton unterbrach seinen Lauf und blieb am Schreibtisch stehen, in einiger Entfernung zu Alrich, der neben der Tür stand. „Stimmt. Ich bin der Graf. Dann kann ich Euch doch sagen, was ihr tun sollt, oder?“ der Alte nickte. „Fein. Erzählt mir eine Geschichte!“ Alrich blinzelte. „Warum sollte ich Dir… Euch eine verdammte Geschichte erzählen, ich bin alt, noch sitze ich aber nicht in einem verfluchten Sessel am Feuer!“ „Das kann ich sogar einrichten…also das mit dem Feuer zumindest“ erwiederte der junge Graf erstaunlich schnell.
Alrich verfluchte sich gedanklich. Warum nur hatte er dem Bengel erklärt, der könne alles befehlen. Er setzte sich auf einen Hocker, beinahe froh darum, dass es in diesem Haus keinen dieser Sessel gab, die nur dafür gemacht zu sein schienen, alte Männer zu verhöhnen…

Ellena sah Dronin nach, als er den Raum verließ. Der Zwerg hatte lange mit ihr gesprochen und es war ihm anzumerken, dass er seine Axt zu gerne in den Osten schicken würde. Der Rüstmeister bemühte sich stets, die Rüstungen der Garde instand zu halten, aber sein Herz gehörte der Gerechtigkeit und so hatte sie ihm geraten, sich beim Hauptmann zu melden. Ellena vernutete, dass er einer Axt zur Verstärkung seiner Reihen nicht abgeneigt wäre.
Sie hatte eben ihre Harfe wieder aufgenommen, als Alejandro den Raum betrat. Er war nervös. So nervös, dass man ihm das ausnahmsweise ansehen konnte. Sie wusste, was der Fürst vor hatte, war aber doch erstaunt, dass er so wenig Vetrauen in das hatte, was er durch seine Kraft geschaffen hatte. Sie sah Alejandro an und versuchte ihm genau das zu erklären. „Nicht jetzt, Ellena“ hatte er gesagt „ich würde es ohnedies jetzt nicht verstehen“. Ellena nickt beinahe resigniert. Diese eine Sorge konnte sie Alejandro nicht durch Worte nehmen, nicht durch Taten. Er würde allein beginnen, aber nicht allein enden, zumindest dessen war sie sich sicher…

Giselher klappte das Buch zu und blickte zum Feuer. Er fand den Gedanken, das Buch einfach genau dahin zu befördern recht reizvoll. Seufzend goss er sich einen Becher Tee ein und schlug das Buch wieder auf. Es half letztlich nichts; der Hauptmann hatte befohlen, dass er sich mit Taktik und Strategie vertraut machte. Sicher, Giselher war lange genug Wache und kannte ziemlich viele Strategien. Es war aber offensichtlich, dass die Erkenntnis, in einem Straßenkampf erst den Gegner kampfunfähig zu machen und ihm erst dann über seine Straftaten aufzuklären, nichts war, was in einem Krieg vom Nutzen wäre.
Giselher musste schmunzeln, als er daran zurückdachte, wie er mit einem seiner Rekruten eine Wachrunde lief und der eben jenen Fehler machte. Rekrut Eichholz hatte alle Bücher und Verordnungen gelesen und da stand drin, dass man einen Verdächtigten seine Verhaftung erklären musste. Giselher sah noch heute das Gesicht des Mannes vor sich, als er erkennen musste, dass Johan Flinkfinger offenbar nicht diesselben Bücher gelesen hatte. Flinkfinger hatte schlicht Fersengeld gegeben, als Eichholz die ersten Sätze förmich herunter gebetet hatte.
Giselher schüttelte den Kopf und sah auf die Seite vor sich, er würde den verdammten Wälzer auswendig lernen, wenn der Hauptmann es befahl, aber er würde nicht denselben Fehler wie Rekrut Eichholz machen.

7 Uhr am Abend
„Ich war vielleicht in Eurem Alter“ begann Alrich knurrend „als ich das erste mal als Waffenknecht diente. Im Grunde war ich nicht mehr als der persönliche Diener eines Heerführers. Sicher ich war in Waffen und musste auch an den Übungen teilnehmen, aber meine Hauptaufgabe war es, dem Herrn Heerführer seinen verdammten Arsch abzuwischen, wenn“ Alrich unterbrach sich. Atherton hingegen hörte schlicht zu. Alrich knurrte wieder einmal und fuhr dann for: „Wie auch immer. Ich war der persönliche Diener, also für alles verantwortlich, was der Heermeister eben brauchte. Pflege und Instandhaltung der Waffen, das Pferd zum Schmied bringen, wenn es nötig war, sein Essen zu besorgen, Botengänge oder das schlichte Waschen der Wäsche. Waren wir im Kampf, war es meine Aufgabe die Befehle des Heermeisters an seine Hauptleute zu überbringen und dafür zu Sorgen, dass er nicht vor Schreck vom Pferd fiel. Eigentlich eine einfache Aufgabe, aber ich habs schon verdammt früh geschafft, mich in Schwierigkeiten zu bringen…“

Das Haus hatte sich versammelt. Es würde keine Eide geben, kein Thema bis auf eines, sagte der Fürst von Minas Faer, während Ellena in die Gesichter derer sah, die Alejandro nur als Fürsten kannten. Vardielle Decroux war da und ihr Gesicht war eine Maske aus Höflichkeit. Ellena atmete tief ein und straffte sich, dankbar darum, dass Gardist Furbor wie stets in ihrer Nähe wachte und ebenso dankbar, dass Mynerya hinter ihr stand. In Stunden wie dieser war ein Hauch von Geborgenheit ein hohes Gut…

Endlich legte Giselher das Buch beiseite, richtete den Waffengurt und nahm seine Handschuhe. Sein Blick fiel auf die Karte Gondors die, mit verschiedenen Zeichen bedeckt, an der Wand hing. Er suchte Minas Tirith, seine Augen suchten die Ebene davor ab. Verschiedene Orte Minas Anor, Minas Ithil… Giselher konnte sie fast blind auf der Karte finden. Er wusste, dass er Minas Faer nicht finden würde, nicht auf dieser Karte…

8 Uhr am Abend
Missmutig sah Alrich zu Atherton „So, Junge. Der Rest ist die lange Geschichte des Anfangs vom Ende.“ Atherton sah Alrich an und nickte „Herrje, was wollt ihr noch hören, Bengel?!“ knurrte Alrich. Atherton hob die Schultern „Die Geschichte, alter Mann. Graf und so, äh… glaube ich“
Knurrend fuhr Alrich fort: „Na fein… wir waren im Feld. Hinter dem Zelt des Hauptmanns gab es einen Fluss. Wie jeden Morgen besorgte ich Wasser für den Heermeister und machte mich dann zu seinen Hauptleuten auf, um ihnen zu sagen, dass der Heermeister sie sehen will. Heermeister Denorion brüllte mir vom Eingang des Zeltes nach, also machte ich kehrt, um mir seine morgendliche Tirade abzuholen. Der Mann hatte stets schlechte Laune und am Morgen eigentlich noch mehr. Er hasste es in einem Zelt zu hausen und oft lag mir auf der Zunge, ihm mal das der Manschafften anzubieten. Habe mich verdammt oft gefragt, warum der eigentlich Heermeister war, offenbar hasste er alles, was man eben so hat, wenn man Soldat ist. Angefangen bei dem Matsch, der überall war und weiter bei der Rüstung. Ich nehme an, er hätte lieber über seiner feinen Wäsche einen Rock aus Seide getragen, statt des Kettenhemdes“ Alrich ginste kurz „Kurzum, ich konnte diesen adligen Scheißkerl nicht ausstehen! Mit einer knappen Handbewegung befahl er mich ins Zelt, wo er mir die Ledertasche mit den Befehlen abnahm. ‚Bursche, wie oft muss ich dir noch eintrichtern, dass du dich vor allem um meine Belange zu kümmern hast?!‘ herrschte er mich an. Ich zuckte mit den Schultern ‚Könnt ja Euren Kämmerer in den Krieg mitnehmen, ich bin Waffenknecht und kein verdammtes Waschweib!‘ Ich nehme an, das war mein erster Fehler an jenem Tag. Wortlos drückte mir der Heermeister seine Wäsche in die Hand ‚Gib mir dein Schwert, Waschweib!‘ brüllte er, dann schob er mich samt Wäsche aus dem Zelt…“

Das Haus hatte hinter dem Fürsten gestanden. Ellena lächelte. Und das Haus hatte seine Treue auf seine Weise erneuert. Mancheiner mit Gesten, andere mit Worten. Kashin Daedeloth hatte einen recht rustikalen Weg gewählt. Der Kinnhaken hatte Alejandro voll getroffen und er wankte noch, als Kashin trocken hunzufügte „Auf meine Treue könnt Ihr Euch verlassen“.
Vardielle Decroux war es, die Ellena Sorgen bereitete. Die Diplomatin hatte klare Worte, sie wollte den Fürsten seines Amtes entheben. Es war als hätte sie das Vorherige nicht erfasst. Sicher, Alejandro hatte nicht als Fürst begonnen. Sein Haushalt, seine Taten und zuletzt die Legitimierung eines Titels, den er sich längst verdient hatte, würden jede ihrer Taten nutzlos machen. Dieses Haus hatte einen Fürsten und sogar einen Seneschall, der von Blut wegen im Zweifel dieses Haus führen konnte. Ellena musste handeln, es musste einen Weg geben, dies der Diplomatin begreiflich zu machen.
Während der Fürst das Treffen beendete, bat Ellena um eine Unterredung mit Vardielle. Die Frau war krank und sie würde bald sterben. Ihre Krankheit würde ihr vielleicht noch drei Monate gewähren und diese im Schmerz. Lange sprachen beide über Für und Wider, das Haus seiner Führung zu berauben, und Ellena achtete darauf, der Diplomatin wieder und wieder einen Ausweg zu bieten. Einen Ausweg, der für Vardielle eine Erleichterung bedeuten würde. Letztlich stimmte Vardielle zu, schien fast erleichtert. Ellena sprach von Vertrauen, wusste aber, dass es nur fahrlässig zu nennen wäre, eine Frau, die eben noch vor hatte, das Haus ins Elend zu stürzen allein zu lassen.
Vetrauen, soviel hatte die Baroness gelernt, konnte auch äußert deutlich gezeigt werden. Sie befahl dem Hauptmann, eine Wache an ihre Seite zu stellen. Ellena sprach von Schutz für Vardielle,wusste aber, dass sie dem Hauptmann nicht sagen müsste, warum diese Wache zu keiner Zeit die Diplomatin außer Augen lassen sollte. Die Medica würde ebenso stets an ihrer Seite sein. Mehr konnte Ellena auf diesem Wege nicht tun. Lynne war in ihrer Funktion als Gardistin beim Fürsten, sodass jeder, der halbwegs bei Verstand war, keinen Angriff wagen würde…

Giselher begann seine zweite Runde, diesmal einen anderen Weg einschlagend. In Gedanken ging er den Wachplan durch. Der Hauptmann war beim Treffen ebenso Lynne… oder Gardistin Lynne, an diesem Abend. Kastell würde die Baroness bewachen, Rekrut Rogramlosch war ebenfalls dort. Dorn.. Dorn würde beim jungen Graf Atherton sein. Giselher war sich nicht sicher, ob er den Alten nicht eher an der Seite seines Herrn sehen würde. Alejandro Salas mochte den den alten Mann und beide verband offenbar eine gemeinsame Vergangenheit. Mitunter hatte Giselher das Gefühl, Fürst Alejandro Salas und der alte Kämmerer wären eher Freunde oder verwandt, denn Herr und Diener. Giselher beschlich das Gefühl, dass Alejandro heute Abend einen Freund brauchen würde. „Die Nebel werden gelichtet“ hatte in der Ankündigung gestanden. Als Giselher seinerzeit in den Dienst des Hauses trat hatte er zuerst den Namen Minas Faer übersetzt und dann auf eine Karte gesehen. Den Ort hatte er nie gefunden, jendenfalls nicht auf der Karte.
Der Leutnant ging auf eine Anhöhe, um auf das Haus zu sehen. Es wurde dunkel, also achtete er darauf, nicht in die erleuchteten Fenster zu sehen. Stattdessen sucht er die Umgebung ab, betrachtete die Dächer, ebenso die des Hauses. Dort drin war Minas Faer und in der Dämmerung konnte er auch die Mauern des Fürstentums ausmachen…

10 Uhr am Abend
„Oh, ich wusch seine Wäsche und hätte sie am liebsten für immer im Fluss versenkt. Ich war stinksauer. Dafür war ich nicht zum Heer gekommen, ich konnte gut mit dem Schwert umgehen, der Waffenmeister hatte das oft genug gespürt, und ich saß also da und war das Waschweib eines verwöhnten Adligen. Mein Blick fiel auf den Fahnenmast, der vor dem Zelt des Heermeisters war. Dann auf das Wäschestück in meiner Hand.
Der Rest.. naja, Graf, der Rest war Dummheit, aber bis heute bereue ich es nicht. Bis heute sehe ich das Bild vor mir. Die Unterhose des Heermeisters schwang im Wind und ich betrachtete das Ganze grinsend. Dann lief ich zum Heermeister und meldete, dass ich seine Wäsche zum Trocknen aufgehängt hätte. Er grinste. Ich ebenso. Ich glaube er hat mich für idiotisch gehalten ob des Grinsens und schickte mich zu seinen Hauptleuten.
Zwei Stunden brauchte der Heermeister, dann hatte man ihm gesagt, was da vor seinem Zelt weht. Zwei Soldaten schleiften mich vor dem Heermeister, meine Hände wurden mir gebunden. Und ich? Ich grinste noch immer. Der Mann kochte vor Wut und jeder…wirklich jeder im ganzen verdammten Lager hatte diese Fahne gesehen. Ich wurde am Nacken gepackt und nach draußen gezerrt, der Heermeister folgte. Er wurde rot, dann weiß und brachte kein Wort heraus. Stattdessen winkte er einem der Soldaten. Ich wurde vor ihm auf die Knie gezwungen und erhielt die Strafe für Ungehorsam. 2o Hiebe, die Narben trage ich noch heute. Bevor ich die Besinnung verlor, konnte ich den Heermeister sehen. Er freute sich nicht etwa, weil er mich maßregeln konnte… oh Nein, der Mann sah zu seiner Unterhose, und ich schwöre, er überlegte, wie er das dem Truchsße erklären sollte“
Alrich endete. erstaunlich gut gelaunt und sah zu Atherton „Auf manche Narbe ist man sein Leben stolz. So schmerzhaft sie erworben wurde. Ich wurde nicht degradiert, geht ja kaum was unter Waffenknecht. Aber ich wurde dem neuen Heermeister als Knecht zugeteilt. Und der vermied es, mich seine Wäsche waschen zu lassen“

Draganta war zu ihr gekommen und von ihm hatte sie erfahren, dass der Fürst verletzt war. Ellena brach sofort auf, begleitet von Draganta, der sie sicher zum Haus bringen wollte, bevor er nach Bree aufbrach. Während Ellena die Treppen zum Haus hoch eilte, ging ihr Blick kurz zu ihm. Sie konnte nur hoffen, dass er sich nicht in Gefahr gab. Die hiesige Stadtwache schien eher eine Gefahr, denn ein Schutz für die Bürger der Stadt.

Ellenas Blick erfasste das Bild schnell. Der Fürst war am Boden, wie man ihr sagte ein Gift. Lynne war bei ihm. Ellena atmete erleichtert aus, es war gut zu wissen, dass sie in seiner Nähe war. Alejandro würden jeden Trost brauchen. Für Ellena gab es nicht mehr viel zutun, außer Lynne die nötige Hilfe an die Hand zu geben. Diese Frau nötigte ihr Respekt ab. Sie trug Alejandros Kind unter dem Herzen und sah den Vater dieses Kindes nun um sein Leben ringe.
Als Ellena den Raum verließ, sprach sie einen Augenblick mit der Wache an der Tür. Eine Klinge, Nimrothir Izhkarioth. „Schützt Milady Lynne. Was immer sie wünscht, nehmt es als Befehl“ Der Mann nickte, wie stets jede Form wahrend, und Ellena verließ einigermaßen beruhigt das Haus.

Vardielle Decroux war tot, der Fürst verletzt. Diese Wahnsinnige hatte bis zuletzt geheuchelt, um dann auf den Fürsten loszugehen. Der Rest ging schnell, auf Befehl des Hauptmanns wurde Vardielle gestellt. Gnade war nicht mehr zu erwarten, sie hatte den Fürsten verletzt und vergiftet. Gebraucht wurde allein der Namen des Giftes.
Es war Rodgar, der es schließlich beendete. Giselher war durchaus beeindruckt. Wenn Wogenwolf einmal beschloss, das Leben eines Menschen zu nehmen, tat er es. Fast mechanisch, als sei der Tod nur ein Schritt, um etwas zu vollenden.
Was von der Diplomatin blieb, war ein von Krankheit zerfressener Körper. Vielleicht war der Rodgars Tat am Ende eine Gnade für sie. Sie starb sogar durch Rodgars Hand schneller, als es diese Krankheit zugelassen hätte – vielleicht sogar schmerzloser.

Das anschließende Antreten der Garde war schnell vorbei. Der Hauptmann betonte, was als Desertieren zu verstehen ist und benannte auch in aller Deutlichkeit die Konsequenzen, die dann zu erwarten sind. Giselher konnte den Ärger Cardaans gut nachvollziehen. Gardist Felederio hatte es versäumt, seinen Wechsel zur Kavallerie mitzuteilen.

Mitternacht
Alrich sah der Baroness nach. Vermutlich erzählte der Junge ihr gerade, dass der alte Mann vor der Tür noch dümmer war, als sein Aussehen vermuten ließe. Aber damit würde er umgehen können. Er hatte so viele Fehler im Leben begangen, dass er schondie besseren von den schlechteren trennte. Es gab zwei, die er zu den besseren zählte…

Es war spät, als Ellena das Haus betrat. Gardist Dorn erhob sich, als sie das Zimmer betrat. „Der Jung.. der Graf hatte seine Gutenachtge“ Ellena sah ernst zu Alrich, der offenbar einen neuen Versuch unternehmen wollte „Baroness, der Graf hat sich zurückgezogen“ Knurrend deutete der alte Mann eine Verbeugung an. Ellena lächelte und ging in den entsprechenden Raum, es war ein langer Tag…

Giselher ließ den Wälzer bewusst liegen. Morgen wäre auch noch ein Tag und dann hätte er sicher genug Zeit, das nächste Kapitel zu verfluchen. Müde löschte er die Kerze auf dem Tisch des Hauptmanns. Als Leutnant begrüßte er die Entscheidung, Rogramlosch zum Gardisten zu machen. Er machte sich eine Notiz in seinem eigenen Buch; Gardist Kastell machte seine Arbeit offenbar gut, die Baroness hatte sich bisher nicht beschwert und Furbor nahm den Dienst gewissenhaft war…

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