Guter (Stadt-) Rat ist teuer

Auf dem sonst wohl sortierten Tisch im Amtszimmer des Fürsten findet sich ein abgegriffenes Notizbuch. Gleich daneben liegen einige Listen, die Garde des Fürsten betreffend und einige Informationen zur Stadt Bree.

Wieder einmal hatte mein Bruder im Geiste einige wahnsinnige großartige Ideen. Eine davon ist, dem Baumhaus seiner Kinder auch ein paar Fenster zu gönnen. Eine andere ist, mich zum Stadtrat Brees zu machen. Das ist wieder Cinlir, ganz der gondorische Fürst: ich habe bisher geglaubt, die Erlangung eines solchen Amtes würde auf der Basis von Abstimmungen geschehen. Cinlir hingegen entscheidet schlicht, dass Herr Aldorn dieses Amt inne haben wird. Ich bin gespannt, ob das gondorische Vorgehen an einem Ort wie Bree funktioniert. Ich kann also hoffen, dass es scheitert Stadtrat Aldorn, das wäre in jedem Fall seltsa bescheu interes eine Herausforderung.
*an den Rand gekritzelt* Das Beste daran dürfte sein, Zartlärche meine Meinung sagen zu können, ohne um meinen Sold fürchten zu müssen.

Die Garde gibt es bei alldem auch noch. Die Männer erfüllen ihre Aufgabe bestens, auch wenn ich bei einigen den Eindruck habe, dass sie nur darauf warten, dass ihr Herr endlich in den Kireg zieht. Noch so eine gondorische Sitte. Meiner Meinung nach, sollte man immer anstreben möglichst weit von einem Ort zu sein, an dem Krieg herrscht.
Ich habe mich gefragt, wie ich wohl mit einem Grafen in der Garde umzugehen habe. ‚Erlaucht, ihr habt die Wache!‘ Auch dafür hatte Cinlir eine passende Antwort. Ich bin gespannt, wie sich ein Graf Cardaan so macht. Vielleicht ärgere ich ihn mal und stelle ihm eine Wache an die Seite.
*an den Rand gekritzelt* außerdem haben wir nicht gerade Unmengen von Gardisten, jeder verlorene Mann stellt einen empfindlichen Verlust dar.

Sollte unbedingt öfter nach Bree. Wenn mein Bruder sich etwas in den Kopf gesetzt hat, wird es geschehen.
*an den Rand gekritzelt* Und ich halte jede Wette, dass ihm egal ist, ob Bree zufällig sowas wie eine Demokratie hat.

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