Wenn du das raus hast…

… sag mir doch bitte, wie das geht.

Dies war die Bitte eines Freundes, während meiner unregelmäßigen Statusmeldungen, die davon berichten sollten, ob und wie es mir gelingt, bei totaler Unwissenheit einen Blog komplett umzugestalten. Das Ergebnis ist für mich halbwegs zufriedenstellend. Neben dem Layout (das sich ja über WordPress recht leicht ändern lässt)  hatte ich ein paar technische Probleme zu bewältigen. Im Folgenden also der Versuch, den Weg zum Ziel zu beschreiben.

Das Verbannen einer Kategorie von der Hauptseite

Mein Ziel war es, die Kategorie „Charaktere“ und die entsprechenden Subkategorien nicht auf der Hauptseite auszugeben. Sie sollten aber sehr wohl noch im Menü auftauchen. Ich habe diverse Plugins gefunden, die eine mehr oder weniger gute Lösung anbieten. Für meine Zwecke erschien mir dann „Front Page Category“ am sinnvollsten. Im Adminbereich kann man leicht auswählen, welche Kategorien nicht auf der Hauptseite gelistetet werden sollen.

Das Erstellen einer Seite, die nur eine bestimmte Kategorie listet

Die verbannte Kategorie sollte an anderer Stelle wieder auftauchen. Man kann nun natürlich einfach eine Seite erstellen und auf dieser zu den Kategorien verlinken. Nun dachte ich mir aber, dass man WordPress vielleicht doch eine elegantere Lösung realisieren könnte. Letzlich habe ich das über die Templates des Themes gelöst. Es wurde eine Seite erstellt, die im Aufbau der eines Archives ähnelt, aber eben nur die gewünschte Kategorie ausgibt.

Ein individueller Stil für statische Seiten

WordPress bietet die Möglichkeit, statische Seiten zu veröffentlichen. Das jeweilige Theme gibt vor, wie diese aufgebaut sind, etwa ob eine Sidebar angezeigt wird, oder Auszüge aus dem Blog. Ich wollte nun zum einen den Stil, den das Theme vorgibt beibehalten, gleichzeitig aber einen weiteren schaffen, der parallel zum bereits vorhandenen genutzt werden kann. Da ich ja bereits dahinter gekommen bin, dass man Templates anpassen kann, habe ich das hier ähnlich gemacht. Nach vielen Versuchen (ich wünschte, ich wüsste auch nur halbegs, was ich da immer tue) hatte ich ein brauchbares Ergebnis. Wann immer ich eine statische Seite erstelle und ihr mein selbstgebasteltes Template zuweise erhalte ich eine Seite, die zum einen meinen statischen inhalt ausgibt, zum anderen aber auch die Kategorie listet, die ich da sehen will. Das Ergebnis kann man beispielsweise hier sehen.

Eine Schrift für die Sidebar, jenseits von Arial, Verdena und Georgia

Um den Grunge-Stil des Themes zu unterstreichen wollte ich ein eigenen Schriftsatz verwenden, der vor allem für die Überschriften in der Sidebar verwendet werden soll. Das Problem ist, dass diese Schrift nicht zu den üblichen websicheren Schriften gehört. Auch hier gibt es wieder Plugins, die Abhilfe schaffen, oder schaffen sollten. Eines davon heißt „AnyFont“ Es ermöglicht einem, jede beliebige Schrift an jeder Stelle des Blogs einzusetzen. Bisher ist es mir noch nicht gelungen, das Plugin korrekt zu installieren, also habe ich es mit „TTFGen for WordPress“ versucht. Zwar ließ sich die Schrift ändern, aber ich fürchte ich habe da noch so einige Fehler… wo auch immer, jedenfalls funktioniert es nicht so, wie ich mir das denke. Genaugenommen, funktionierte es nur auf meinem Rechner unter genau einem Browser. Eine dritte Möglichkeit bietet das Plugin „WordPress Font Uploader„, das zumindest unter Windows Vista mit Firefox und unter MacOS mit Firefox und Safari zu funktionieren scheint… also so ganz optimal ist das auch noch nicht, ich versuche mich anzunähern…

5 Kommentare

  1. Ich möchte anmerken,dass es bei mir gerade auch mit Windows 7 Starter Edition funktioniert. Unter Firefox. Könnte daran liegen, dass ich versehentlich alle Temporären Daten gelöscht habe… Mal am normalen Win 7 ausprobieren.

  2. Auch bei mir habe ich jetzt schöne Krakelüberschrift, wenn’s hilft: Windows Vista mit Firefox, keine gelöschten Cookies oder Temp Dateien. Whee!

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.