Bücherstöckchen

ich habe mir ja vorgenommen, so etwa einmal im Monat dieses Experiment zu machen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass ich irgendwie nur noch eingeschränkt lese, dies längst nicht mehr im gewohnten Tempo, und dass zuweilen Bücher auf meinem Tisch liegen, von denen ich selber nicht mehr so genau weiß, warum sie dort liegen. Das mag dann auch das heutige Beispiel erklären. Das Prinzip ist wie gehabt das Folgende:

 

  • Wolfram von Eschenbach Darstellung aus dem Codex ManesseNimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
  • Schlage Seite 123 auf.
  • Suche den fünften Satz auf der Seite.
  • Poste die nächsten drei Sätze.
  • Wirf das Stöcken weiter …

Fundort: Tilam Spreckelse: Gralswunder und Drachentraum. Ein Streifzug durch die Artuswelt, Frankfurt a.M.: Fischer, 2010, S.123:

Und als er dann den Weg nicht mehr zurück in ihr Land findet, trifft ihn dieser Verlust noch tiefer, als man gedacht hätte. Später wird er seinem und Flories Sohn Wigalois erklären, dass sein bekannt galantes Verhalten Damen gegenüber aus der dankbaren Erinnerung an Florie erwachsen sei: „Weh, Königin“, ruft er aus, „dass ich deine Liebe entbehren muss!“

2 Kommentare

  1. Au ja… ich auch mal wieder:

    „Das inoffizielle Motto von Lady Sybils Gratishospital lautete: ‚Nicht jeder stirbt‘. Es entsprach der Wahrheit, dass das Risiko, in der Stadt an bestimmten Ursachen zu sterben, in der Folge der Gründung des Lady Sybil drastisch snak. Angeblich wuschen sich die Chirurgen hier sogar die Hände, und zwar nicht nur _nach_ der Operation.“

    – Terry Pratchett, Der Club der Unsichtbaren Gelehrten.

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