Die Ruhe vor dem Tsunami

Eine Kollegin empfahl mir diesen großartigen Mitschnitt eines Poetry Slam aus dem Jahre 2009. Wer also immer mal wissen wollte, wie mein Berufsalltag so ist… Exakt so.

8 Kommentare

  1. *tränenlachend den bauch halt* Genügend Mini-Praktika bei meiner Mutter in der Grundschule sowie einige Klassenfahrten als Begleiter reichen um GENAU ZU WISSEN was er meint *weiter lach*

  2. Ooooh ja… So waren auch einige in unserer Klasse, weshalb ich nicht wenige Stunden meiner Schulzeit damit verbracht habe, meinen Kopf wiederholt auf die Tischplatte fallen zu lassen.

  3. Mir fiel der Kopf auch damals immer vornüber. Und je öfter dies geschah, je wuchtiger der Kopf auf die Platte knallte, umso eher verging das Schuljahr.

    Heute habe ich auch fast gar keine Erinnerungen mehr daran. Nein, ich hätte mir lieber gewünscht beim guten Beorn in die Schule zu gehen, auf einem abgesägten, aber sauber geglätteten Baumklotz zu sitzen, den Wind im Haar zu spüren, das Jahr voranschreiten zu sehen und eine oder vielleicht auch zwei Stunden über Aristoteles „De Anima“ zu debattieren.

    Indessen war daran überhaupt nicht zu denken. Knarzende Stühle, klapprige Tafelflügel, graue, endlos lang anmutende Flure, Schulhof-Tristesse, eine Horde Flegel rechts und links, ein überforderter oder unterforderter Lehrer einige Schritte vor mir.

  4. Hm, ich glaube ich bin direkt beides: über- und unterfordert. Meist weiß ich nur gerade nicht, welcher Zustand vorherrscht. Aber ich unterrichte zu meinen Bedauern ja auch an Orten, die der beschriebenen Tristesse nur allzusehr Rechnung tragen 😉

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