Thronfolge

Offenkundig hat sich der Autor darum bemüht, seine Gedanken in zusammenhängenden Sätzen niederzuschreiben. Blättert man nur wenige Seiten zurück zeigt sich, dass dies einen enormen Fortschritt darstellen muss.

Cinlir hat mich darum gebeten, Atherton aufzusuchen, was ich getan habe. Er war nicht verschollen oder dergleichen, er scheint es schlicht vorzuzuehen, nicht allzu häufig bemerkt zu werden. Und ganz wie sein Bruder scheint er darin ein gewisses Talent zu haben.
*an den Rand gekritzelt* Er ist ein Salas, man vergisst das gern. Mir fiel es wieder ein, als er zwei Dolche von seinem Tisch nahm, um sich mir dann in aller Ruhe zuzuwenden.

Das Gespräch nun war zumindest bemerkenswert und ich weiß noch nicht, ob und in welcher Form ich Cinlir davon berichten sollte. Ich fragte Atherton, ob er sich hier heimisch fühle und seine Antwort war, dass dies nicht sein Haus sei. Dem hatte ich denkbar wenig hinzuzufügen, ist doch das Fürstentum auf die Familie Winthallan übergegangen. Spannender war dann schon die Frage, ob ich Atherton gefolgt wäre.
*an den Rand gekritzelt* natürlich wäre ich, allerdings vermutlich nicht mehr, nach dem Winthallan im Breeland ankam. Genauer: nachdem ich erfuhr, was meine Untreue für einen Preis haben würde.

Die Antwort auf diese Frage ist heute leicht gegeben, dass Atherton sie aber stellt bedeutet, dass er zumindest darüber nachgedacht hat, welche Optionen sich im bieten und sein Hinweis, dass er so offen zu mir ist, weil er es meiner Treue zu seinem Bruder schulde macht es nicht einfacher. Atherton hat zwar nicht bejaht, dass er die Entscheidung des Truchseß bereut; er hat es allerdings auch nicht verneint.
*an den Rand gekritzelt* Er ist ein Salas, man vergisst das gern Ich werde keinesfalls den Fehler machen, seine Worte zu ignorieren oder gar als Phantasterei abtun. Er ist ein Salas, die machen noch ganz andere Sachen und zwar immer dann, wenn jeder andere das für kompletten Wahnsinn halten würde.

Bin gespannt, was Salas in der nächsten Zeit tun wird. Es bleibt zu hoffen, dass er sich nicht allzu deutlich an die Stärken seiner Familie erinnert…

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