Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast (31/31)

Der letzte Tag also. Und weil ich schon am Zählen bin ergänze ich gleich um eine weitere Zahl: 3,5. So oft habe ich das Buch nämlich verschenkt, um das es heute geht. Übrigens liegt das nicht daran, dass ich das Buch für das beste halte, das je geschrieben worden ist. Ich finde nur, dass es ein iedeales Buch ist, um Menschen, die im Alltag zu ertrinken drohen, einen neuen Blick auf die Dinge zu ermöglichen.

[box type=“note“ border=“full“]Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg, München 452007[/box]

Hape Kerkeling trat seine Reise aan, als er von Arbeit und mehr oder minder erdrückenden Promistatus nahezu erdrückt wurde. Ich finde er beschreibt sehr eindrucksvoll, wie er zunächst unter körperlicher Anstrengung seine Wanderung begann und den Kopf voller Arbeit und dem Alltagsstress hatte. Irgendwann wird die Sache leichter. Er konzentriert sich auf seine Reise und begnetet auf dem Jakobsweg vielen, sehr verschiedenen Menschen, die alle ihre eigene Geschichte haben.

Man gewinnt den Eindruck, dass es Kerkeling mit der Pilgerreise gelang vielleicht nicht Gott sehr wohl aber sich selbst ein wenig näher zu kommen. Deshalb schenke ich das Buch gerne vor allem solchen Menschen, die sich von Alltag und Arbeitsstress übermannt fühlen und den Eindruck haben, ihrer Lage nicht mehr Herr zu werden. In der Regel also Kollegen.

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