Was wäre ich, wenn ich nicht ich wäre

dann hätte ich nicht das Problem, dass ich arbeiten müsste, aber nicht will. Das führt ja traditionellerweise dazu, dass ich lauter Blogs lese (diesmal von Golli und Sven) und dann Ideen klaue, die dort schon vor Jahren abgehandelt wurden. Ganz nebenbei füttere ich noch meine Kategorie „Blogwahn„. Zudem kenne ich mich mit Trends aus. Deshalb leite ich sie immer gleich noch im selben Jahrzehnt weiter. Heute also ein Fragekatalog, der dann auch den Titel des Blogs rechtfertigt:

Was wäre ich, wenn ich nicht ich wäre, sondern…

  • ein Monat: Oktober
    Was nicht mit dem Monat übereinstimmt, den ich mag.
  • ein Wochentag: Freitag
    So zielstrebig, wie ich immer auf den FEierabend hinarbeite, muss es der Freitag sein.
  • eine Tageszeit: 19 Uhr
    Jedenfalls abends und nach Feierabend.
  • ein Planet: Erde
    Praktisch orientiert eben, außerdem bin ich völlig irdisch, da gibts nichts spannendes, wie Leben auf anderen Welten.
  • ein Meerestier: Seepferdchen
    Die haken sich gerne mal an Seegras und dergleichen fest. Ich mich an Ideen, Freunden und ähnlichem.
  • eine Richtung: geradeaus
    Zumindest wäre ich ziemlich lange dieselbe RIchtung.
  • eine Zahl: 3
    Wenige Möglichkeiten etwa sind gut und drei sieht immer noch demokratisch aus.
  • ein Kleidungsstück: Rock
    Praktisch aber kleidsam.
  • ein Schmuckstück: Uhr
    Wäre ich ganz sicher, schon weil ich mich schämen würde, sowas wie ein Diamantdiadem zu sein.
  • eine Kosmetik: Mascara
    Aus wenig was machen, passt doch gut.
  • eine Blume oder eine Pflanze: Tulpe
    Tulpen stapeln ziemlich tief, im Gegensatz zur Rose, die zeigt ja was sie hat, wo es nur geht.
  • eine Flüssigkeit: Tee
    Schmeckt nach was, ist aber auch nur mit Wasser gekocht.
  • ein Baum: Eiche
    Da ist es jetzt egal ob englische oder deutsche Eiche.
  • ein Vogel: Spatz
    Erstmal klein und unaufällig, die können aber ganz schön zetern.
  • ein Möbelstück: Schreibtisch
    Denn da kann man ja dran arbeiten und Freizeitdinge tun. Schon wieder praktisch.
  • ein Wetter: bewölkt
    Wieder nicht übereinstimmend mit meinem Lieblingswetter. Aber ich habe nie erlebt, wie Leute spontan gute Laune bekamen, weil sie mich sahen. Das assoziere ich zumindest mit strahlendem Sonnenschein oder so.
  • ein mythisches Wesen: Basilisk
    Mir wird nachgesagt, ich könne böse schauen. Habe das noch nie im Spiegel ausprobiert, weil ich die Folgen fürchte.
  • ein Tier: Katze
    Bei jeder Gelegenheit schlafen, warme Plätze suchen? Alles klar, wir sind seelenverwandt.
  • eine Farbe: Bordeaux
    Nicht ganz lila, nicht ganz rot, aber irgendwie schon ne Farbe.
  • ein Element: Erde
    Alles andere ist zu schnell wieder weg.
  • ein Auto: mein alter Opel-Kadett
    oder: irgendwas altes mit Macken, was aber noch gerade so durch den TÜV geht
  • ein Lied: Prokofiew, Romeo und Julia, „Dance of the knights“
    Hoffe ich. Ich liebe die Dynamik dieses Stückes.
  • ein Film: Elisabeth
    Und zwar weil es historisch ist, tolle Kostüme hat und die Protagonistin mit Köpchen agiert.
  • eine Filmfigur: ich muss auf eine Serie zurückgreifen, Suffolk aus „Tudors“
    Nein, ich bin kein heimlicher Mann. Aber vermutlich immer in solchen Positionen: gut versteckt hinter den Wichtigen.
  • eine Romanfigur: Isolde
    Jaha, mein ganz privates Drama. Wenn leiden, dann mit Stil!
  • eine Stimmung: konzentriert
    Anders kriege ich meine Sachen einfach nicht hin.
  • ein Körperteil: Kopf
    Wurde mir schon vor Jahren gesagt. Ein Kopfmensch sei ich.
  • ein Gesichtsausdruck: Schmunzeln
    Lachen ist schon zu viel. Da geht man besser in den keller für.
  • ein Schulfach: Geschichte
    l’histoire c’est moi? Ne, aber immerhin ist das mein Fach schlechthin.
  • ein Gegenstand: Füller
    Sieht antik aus, man bringt seine Gedanken damit zu Papier. Großartig.
  • ein Wort: großartig
    Schon weil ich das so inflationär verwende, dass Leute es untrennbar mit mir in Verbindung bringen.
  • ein Gefühl: verwirrt
    Manchmal kenne ich nichtmal meine eigenen Gefühle, da passt das wohl am besten.
  • ein Knabbergebäck: Keks
    Über die Sorte war ich mir nicht im Klaren. Irgendwas mit Füllung vielleicht.
  • eine Sportart: Ballett
    Anstrengend und man braucht Ausdauer dafür.
  • ein Getränk: schwarzer Tee
    Und zwar nur, weil den ständig trinke.
  • eine Eissorte: Schokolade
    Weil ich dafür morden würde. Naja fast.
  • ein Märchen: die kluge Bauerntochter
    Ist fast ein Hobby von mir. Sätze auslegen und dann getreulich umsetzen.
  • ein Spielzeug: Holzschwert
    Schon weil es ganz nah an historische Inhalte geht.
  • ein Land: Frankenreich im 9. Jh.
    Zuviel Demokratie ist nichts für mich und ich wollte kein Schurkenstaat der Neuzeit sein.

Elisabeth I.

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.