Lebendige Sprachen

Ich naiver Mensch dachte immer, die beste Zeit der lateinischen Sprache wäre vorbei. Sie würde bestenfalls genutzt, um das eigene Sprachbild irgendwie intellektuell erscheinen zu lassen, oder um einfache Sachverhalte mit komplizierten Begriffen zu würzen, sodass man das teure Medikament am Ende auf jeden Fall kaufen möchte. Ich irrte. Und wie immer war es mein Telefon, das mir die Wahrheiten des Lebens offenbarte.

1 Kommentar

  1. Ja, hast du das nicht dauernd? Heute erst hab ich mich wieder in der Mensa mit Leuten darüber unterhalten, in welchem Tempus „veni, vidi, vici“ wohl ist (Was ja Perfekt ist, wenn ich mich nicht sehr vertue). Dauernd brauch ich das im Alltag, dauernd. Und im Urlaub ja erst Recht: Wie oft springen einem denn nicht Hausinschriften auf Latein ins Auge, die man dann nicht übersetzen kann, weil … man keinen Stowasser dabei hat. Aber dennoch!

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