Neue Welten

12 NVC Voss. Wir werden also von einer Basis aus operieren. Lord Tace erbat von einem Darth Templar Calderis Hilfe und erhielt sie. Ich habe dieses Treffen genossen, denn mein Meister wurde deutlich in seine Grenzen verwiesen und offen gestanden fand ich es gut, dass es zur Abwechslung er war, der knien und anschließend bitten musste. Dennoch würde ich dem Darth und seinen Leuten am liebsten aus dem Weg gehen, der Darth wirkt nicht gerade wie jemand, der Fehler leicht vergiebt.
Irgendwie scheint mein Lord auch Lady Soliha Calderis zu kennen, ich fragte danach und hätte mir im selben Moment die Zunge abbeißen können. Mein Meister hat mein Versagen nicht vergessen und an ihn ohne Aufforderung eine persönliche Frage zu stellen, kommt einem Todesurteil gleich. Das hat er mir nicht nur gesagt, sondern auch eindrucksvoll demonstriert. Meine Stimme ist noch immer heiser.

Selbstverständlich habe auch ich meine Aufgabe erhalten. Während er unsere Operationsbasis vorbereitet, soll ich mich umhören. Unter den Dienern und Niederen, wie mein Meister es zu sagen pflegt. Ich bin ganz droh darum. In letzter Zeit ging es eher unangenehm für mich aus, wenn ich von einem der ranghohen Lords bemerkt wurde. Mein Bedarf ist wirklich gedeckt.

12 NVC Voss. Die Sith hier sind irgendwie… anders. Ich spüre nicht das sonst übliche Misstrauen. Das geht soweit, dass ich mich völlig vergesse. Fast hätte ich meinen Auftrag verraten, den ich im Grunde ohnehin eher schlecht als Recht erfülle, denn ich wüsste wirklich nicht, was es meinen Lord angeht, dass Ralukas Vergangenheit in machen Teilen der meinen ähnelt. Es wird ihm kaum den Standort von Milane Vekin verraten. Ich habe mich lange mit Raluka unterhalten. Es ist als würde ich sie schon ewig kennen; fast ist es, als träfe man eine Seelenverwandte.

Es war so klar, dass mein Meister eine Strafe dafür finden würde. Er hat bemerkt, dass ich Raluka nahe stehe und einen Übungskampf befohlen. Wir hatten kaum angefangen, da brach er ihn ab. Er war nicht zufrieden, aber auch nicht so unzufrieden, dass es Folgen für mich gehabt hätte. Er hat sehr schnell erkannt, dass ich bei Raluka nicht zum Letzen gehen würde. Das könnte mich in einem realen Kampf das Leben kosten. Zu zögern bedeutet auch zu verlieren. Inzwischen habe ich mich aber so häufig mit Raluka getroffen, dass ich in ihr einfach keinen Feind sehen kann. Offen gestanden, haben wir uns nicht nur getroffen, um miteinander zu sprechen.

Mein Plan, nicht bemerkt zu werden ist im Übrigen gründlich gescheitert. Ich habe nicht nur mit den Schülern und Nichtmachtanwendern gesprochen, sondern auch mit dem Darth selbst. Schlimmer noch, er forderte mich zu einem Kampf auf. Hier ist wirklich alles anders. Normalerweise hätte ich ein Todesurteil erwartet, wenn ich in der Nähe eines Darth auch nur mein Schwert aktiviere. Selbstverständlich scheiterte ich, ich hatte den Eindruck, der Darth hat sich mal großartig bewegt, um meinen Angriffen entgegen zu wirken. Am Schlimmsten war aber, was er getan hat, um meinen Geist förmlich zu brechen. Ich weiß nicht, wie es ihm gelang, aber er projezierte meine größte, stärkste Angst. Das gelang ihm derart gut, dass ich mich nicht dagegen wehren konnte. Ich brauchte meinen gesamten Willen, meinen gesamten Zorn um auch nur ansatzweise die Beherrschung zu behalten. Was für eine mächtige Waffe! Das ist etwas, das mich Lord Tace noch nicht lehrte. Ich werde ihn fragen, ob er mir erlaubt mir die entsprechenden Medidationen durchzuführen.

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.