Hololog

Coruscant 0712NVC13 #004

Ich habe mich dem Gefangenen TSP-121 gewidmet; Labrass, Lord der Sith, wie er sich selbst vorstellte. Wir sollten zu keiner Zeit außer Acht lassen, dass dieser Mann ungebrochen ist. Trotz der bereits länger anhaltenen Gefangenschaft ist sein Geist scharf, sein Zorn unbändig. Würde man es ihm gestatten, er würde große Kraft daraus ziehen können. Selbst in seinem geschwächten Zustand gelingt ihm dies noch so weit, dass er sich gleichsam daran klammert, sein Überleben sichert; bis zu dem Tag, an dem ihm seine Kräfte wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen.

Ich denke, Labrass würde gerne wissen, was sein Scheitern verursachte, und doch ist das nicht sein tiefstes Verlangen. Ich würde derzeit davon ausgehen, dass er nach Rache sinnt, vielleicht um gleichsam zu beweisen, dass seine Niederlage eher ein irrtum war, der nur entstehen konnte, weil die Bedingungen zu Gunsten der Republik waren. Dies ist der Weg der Sith. Allein die eigene Stärke entscheidet, das Wesen von Bündnissen, von Anerkennen und Respekt der Bündnispartner zueinander, ist ihm fremd. So muss ihm seine Niederlage wie Hohn, die Tatsache, dass unser Orden sich in den Dienst der Republik stellt als Feigheit erscheinen.

Ich bin mir noch nicht darüber im Klaren, ob Labrass sich zu einer Kooperation bewegen lassen wird. Letztlich wird er die Verfahrenheit seiner Situation anerkennen müssen. Ein Zugang könnte sein Ego sein: es ist denkbar, dass er allein in seiner Person die Möglichkeit erkennt, sein Imperium zu Sieg zu führen. Ich werde mit TSP-124, seinem Sohn sprechen, um näheres darüber zu erfahren und vielleicht wird dies ein Schlüssel zur Kooperation des Sith sein. Ich spüre, dass wir nicht lange suchen werden, das Leid wird sich bald zeigen und unsere Leitlininen verpflichten uns, uns vollends in den Dienst jener zu begeben, die im Angesicht der Dunkelheit stehen müssen. Möge die Macht uns daran erinnern, dass Furcht ein Schritt auf einem Dunklem Pfad ist.

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