Katharsis

Die Rattataki fiel erschöpft auf ihr Bett. Sie machte sich nicht die Mühe, sich ihrer Kleidung zu entledigen, stattdessen rollte sie sich so klein als möglich zusammen, wenige Sekunden später zuckten ihre Schultern und schließlich fiel sie in einen tiefen Schlaf. Irgendwann in der Nacht schreckte sie hoch, rieb sich die Schläfen, schlug ohnmächtig ihre Faust an die Wand neben ihrem Bett. Dann setzte sie sich im Schneidersitz auf und zog das Pad zu sich, das sie am Abend erhalten hatte.

Ritter Ilokai hat mich gezwungen in diesem verfi** Sturm zu stehen. Nichts ist schlimmer, als sich selbst zu spüren. Die Sith sagen, man unterwirft die Macht, man nutzt sie, um mit ihr stärker zu werden. Schmerz, darauf folgender Zorn, Angst vor neuem Schmerz stacheln einem auf; man wird betäubt, spürt nur die Kraft, die einem die Angst nimmt.

Diese Kraft ist weg. Die Jedi nutzen auch die Macht, nur irgendwie anders, denke ich. Sie stehen darin, beobachten wie sie fließt und versuchen dann, sich selbst darin zu entdecken. Scheiße! Ich habe keine Worte dafür, ich habe auch keine verf** Technik dafür. Ritter Ilokai befahl mir, die Augen zu schließen, während sich die Jedi um mich herum bewegten, die Macht nutzten, schnelle Bewegungen machten. Es war ein verschissener Kampf mit mir selbst. Jede Faser meines Körpers, wirklich alles in mir schrie danach, der Gefahr zu begegnen, sie zu vernichten, bevor sie wirklich eine Gefahr werden würde. Wie besiegt man eigentlich sich selbst?

Ich habe gefragt, ob ich lernen darf, wie man bei den Jedi meditiert. Ich würde so gerne wissen, wie man diese Ruhe findet, diese Sicherheit, mit der die Jedi sich bewegen. ich will nicht nur ein paar Techniken können, ich will es vollständig verstehen.

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