Beobachten

Ich darf weder am Training der Akolythen Jedi teilnehmen, noch darf ich auf die Macht zurückgreifen. Scheiße, als ob mir das je sonderlich effektiv gelungen wäre! Immerhin, es ist irgendwie meistens ruhiger in meinen Kopf, nicht mehr so, als treibe mich irgendwas an, als müsste ich sofort aufspringen. Das ist verfi** gefährlich. Es lässt mich unaufmerksam werden. Wenn ich nicht bald Gelegenheit habe, an den Übungen teilzunehmen, werde ich den Anschluss verlieren und schwach sein. Vielleicht kann ich von einem der Aufseher (Padawan Aidan Teagan sagt, sie heißen alle Jedi, oder eben Meister) hier gesonderte Lektionen erbitten. Ich muss rausbekommen, wie man sich in deren Augen beweist.

Ich soll beobachten und lernen, sagte mir Ritter Frenhir. Nachdem ich ein verfi*** mal sagte, dass ich das dämlich finde und lieber handeln würde, bekam ich den Befehl (der Ritter nannte es einen ‚Ratschlag‘, ja ne, ist klar, ist nen verfi** Befehl) meine Beobachtungen künftig aufzuschreiben. Verfi*** Säule ‚Disziplin‘. Also: Die Akolythen werden in mehrere Gruppen unterteilt. Es gibt Anwärter, Jünglinge und Padawane. Letztere scheinen ziemlich weit mit ihrer Ausbildung zu sein. Ein Jedi nimmt einen Padawan in seine Dienste und bringt ihm im Gegenzug weiteres bei. Hier auf Tython unterhalten sie sich viel, machen manchmal Übungen. Die Anwärter müssen sich erst beweisen. Schätze, dass man prüft, ob sie fähig genug sind, um eine Schlacht zu überstehen. Die Jünglinge werden gesondert unterrichtet. Kein Wunder, sie würden in dem Alter sicher keinen Kampf mit einem älteren Akolyten überstehen.

Nachtrag: habe nochmal über die Sache mit den Akolythen nachgedacht; überhaupt hat man hier verschissen viel Zeit, über Dinge nachzudenken. Während der Ausbildung setzen sie alles daran, nicht von Rängen und dergleichen zu sprechen. Es geht um Respekt, denke ich und den kann man hier nur erlangen, indem man irgendwas für alle tut. Geht nicht darum, für die ganze Ausbildungsgruppe eine Extra-Ration zu bekommen, geht auch nicht darum, sich über alle zu erheben. Scheiße, das ist mal wirklich ein ganz neues Komzept: wenn ich es richtig verstehe, geht es darum, aus sich selbst die bestmögliche Leistung zu holen, um die dann in den Dienst von wem auch immer zu stellen. Wichtig ist, dass man das nicht für einen Meister oder Aufseher macht, man muss das freiwillig machen, naja. Zumindest soll man das nicht tun, weil man die Strafe eines Mächtigeren fürchtet.

Wird immer klarer, warum die hier so viel Zeit mit über Dinge reden verbringen. Es gibt verfi** viel, das ich fragen sollte. Allerdings lieber nicht Ritter Derskh; sein Blick steht dem eines Sith-Lords aber mal in nichts nach, hoffe er vergisst nicht, dass ich kein verfi** Lichtschwert trage und erst recht keine Robe eines Sith…

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.