Digitale Falten

Ich habe mich wieder einmal daran versucht, Dinge abzumalen. Diesmal habe ich mich an eine Szene aus dem Spiel Star Wars: The Force Unleashed gehalten, logischerweise weil ich beim Nachfolger des Spiels daran gescheitert bin, eine Hüpfpartei zu überstehen. Ähm… ja, Logik geht anders.

Herausgekommen ist ein Bild, bei dem ich noch immer den Eindruck habe, dass ich viel zu sparsam mit Licht und Schatten umgehe. Außerdem fand ich es entsetzlich, diese ganzen Elemente an der Kleidung zu zeichen (und vor allem auszumalen). Ich bewundere echt jeden, der dass so hinbekommt, dass Stoffe und Materialien physikalisch korrekt fallen und eine entsprechende Struktur haben.


Programm: Scetchbook Pro 6
Tablet: Wacom “Cintiq 13HD”
Verwendete Werkzeuge:
Bleistift für die Skizze und spätere Details.
Pinsel für das Auftragen der Grundfarbe und das spätere Verwischen
Airbrushtool für den Leuchteffekt am Lichtschwert.

Der Enstehungsprozess ist inzwischen eigentlich immer derselbe. Ich fertige eine Zeichnung an, wofür ich eine gefühlte Ewigkeit brauche, bis die mal so aussieht, wie die Vorlage. Anschließend male ich alle Flächen mit einer einzelnen Farbe aus. Was dann an Schattierungen und Lichteffekten hinzukommt, realisiere ich mit Hilfe eines Bleistift-Tools, wo ich weichere Übergänge haben möchte, arbeite ich mit dem Verwischen-Tool.
Ich habe festgestellt, dass ich mit jedem Bild eigentlich weniger Werkzeuge verwende. Inzwischen nutze ich neben den genannten nur noch das Airburshtool, und das auch nur, wenn ich spezielle Effekte erreichen will, wie etwa das Leuchten des Lichtschwertes.

Als ich damit fertig war, habe ich das ganze nochmal einer digitalen Bearbeitung unterzogen. Eigentlich vor allem, weil ich ein wenig mit den Funktionen des Programmes Pixelmator herumspielen wollte; ich liebe dieses Programm, es reicht für meine Zwecke absolut, ist intuitiv zu bedienen und kostet ein Bruchteil von dem, was Photoshop kostet. Das Ergebnis der Bearbeitung: Dunkelheit mit Regen 😉

Starkiller im Regen

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