Profil finden

Wieder einmal ein Portrait. Ich habe versucht, mich nicht vor dem Ohr zu drücken und weit großzügiger mit Licht und Schatten umzugehen. Ich war nur bedingt zufrieden. Irgendwie sieht die Haut echt ungesund aus und ich habe den Eindruck, dass ich nicht überall korrekt auf den Lichteinfall geachtet habe. Dank einiger Hilfe aus einem Zeichen-Forum konnte ich mich am Ende aber halbwegs dem nähern, was ich erreichen wollte. Schatten, davon kann man eigentlich nie genug haben, habe ich nun den Eindruck. Immerhin, langsam werde ich ein Fan von Kleidung (und ihren Falten) auch wenn das eine elend langwierige Arbeit für mich ist.

 
Programm: Scetchbook Pro 6
Tablet: Wacom “Cintiq 13HD”
Verwendete Werkzeuge:
Bleistift für die Skizze und spätere Details.
Pinsel für das Auftragen der Hauptfarben.
Pinsel für das Vermischen der Farben, das digitale Äquivalent zu Aquarellbuntstiften, denke ich.
Verwischentool, um Übergange weichzuzeichnen.

Die Entstehung erfolgte diesmal eher mühevoll, weil ich gegen Ende hin versucht habe, die Tipps umzusetzen, die ich noch bekam. Es hat sich aber meines Erachtens gelohnt: sah das Gesicht vorher konturlos aus, hat es nun sowas wie Struktur und Perspektive, nur die Hautfarbe wirkt noch immer eher ungesund gelblich. Entweder ich zeichne in Zukunft nur noch Data oder ich habe ein neues Ziel , das ich mir erarbeiten kann 😉

 

damals und heute
Das ist eher für mich. Ich bin eigentlich immer unzufrieden mit dem, was ich so produziere. Also packe ich gerne dieses Bild dazu; es stellt meinen ersten Versch dar, ein Portrait mit Licht und Schatten an den richtigen Stellen umzusetzen. Fail, würde ich sagen; aber im Vergleich zeigt sich für mich eine Entwicklung – es besteht also noch Hoffung 😀

treag1

„Treag“ November 2013

 

2 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.