Unheilvolles Duo

Ich habe gelernt, dass man sich mit einem kleinem Mädchen niemals darüber streiten sollte, wann Elsa was tut (oder singt, das Lied ist spätestens beim dritten Anhören eine Herausforderung für das Nervenkostüm). Immerhin, das Urteil über mein Ergebnis fiel nicht vernichtend aus. 😉

Ich sehe das Ganze wie immer etwas anders. Vor allem habe ich für mich festgestellt, dass das ursprünglich gewählte Format irgendwie nicht passend ist; ich würde das Motiv nun wohl eher als Hochformat umsetzen. Vielleicht rahme ich das Ganze entsprechend und biete es als Friedensangebot an. Ich hatte nämlich während des Gespräches festgestellt, dass ich Anna besser als Elsa fände, der Blick des Mädchens sprach Bände, das war eindeutig nicht das korrekte Urteil.

Abgesehen davon bestand die hauptsächliche Schwierigkeit für mich darin, das Bild sinnvoll zu kolorieren. Mit den Faber-Castell-Ppolychromos fühle ich mich inzwischen halbwegs sicher. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass ich damit den Hintergrund nicht passend gestalten könnte, versuchte mein Glück also mit Pastell-Kreiden. Das Ergebnis sagt mir nicht unbedingt zu.

Ich finde insbesondere, dass das Ziel eine einheitliche Fläche zu schaffen nicht erreicht wurde. Für mich sieht das Ganze fleckig aus. Die Schneeflocken aus Flüssigkreide waren dabei womöglich auch zu viel des Guten. Mein Fazit ist also: Buntstifte und Pastellkreiden gehen eher als unheilvolles Duo durch.

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Anna und Elsa aus 'Frozen' (c) Disney.
Ich weiß, das ist nicht meine Marke. Nennen wir es „Fan-Art“ mit nichtkommerziellem Anspruch. Da ich nicht einmal ein multinationaler Konzern bin, lohnt bestimmt eine Klage nicht. Wie sähe das auch aus: Disney gegen Buntstiftzeichnung mit 20 Abrufen pro Jahr und Copyrighthinweis?

 

2 Kommentare

  1. Also ich finds voll hübsch! Und in echt, wenn man die Kreide noch besser sehen kann, find ichs auch noch hübscher als eingescannt. Aber ja, du hast dir natürlich mit einem eingefleischten, kindlichen Fan und dir selbst auch harte Kritikerinnen ausgesucht.

  2. Da hast Du womöglich recht. 🙂 Alternativ könnte auch meine grundsätzliche Aversion gegen weiße Kreide bei meinem Urteil eine Rolle gespielt haben. Wir wissen am Ende nicht, was… die Künstler… in, hier wollte.

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